Angesichts des geplanten Eigentümerwechsels an einen anderen Entwickler, ergibt sich die einmalige Chance, die Planungen noch einmal zu überarbeiten. Eine Anpassung ist jetzt wieder möglich für eine überzeugende architektonische Lösung zu einer „Neuen Mitte Vinxel“ an geschichtsträchtiger Stelle. Ausgangspunkt für eine Bebauung sollte in jedem Fall das letzte Relikt der historischen Keimzelle des Ortes sein: Die denkmalgeschützte Vinxeler Kapelle. In den bisherigen Entwürfen des Entwicklers bezüglich Abstände, Höhen und Kubaturen war das nicht erkennbar.
Der Kapellenverein fordert nach Auswertung der Bürgerbeteiligungen und 330 Unterschriften, die übereinstimmenden Positionen zu berücksichtigen:
Mindestens 15 Meter Abstand zum Baudenkmal Kapelle
Reduzierung auf zwei Geschosse – ohne verstecktes 3. Geschoss in Form von Mansarddächern
Eine Verkleinerung der Baumasse an Kapellenweg und Holtorfer Straße
Diese Forderungen hat der Vorstand des Kapellenvereins an die Königswinterer Ratsmitglieder des ASUK (Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz), den Technischen Beigeordneten und Pressevertreter gerichtet als Appell zur Bewahrung des 850-jährigen historischen Erbes von Vinxel.